Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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Bioptics

Bioptics = Linsenoperation + Augenlaseroperation (iLASIK)

Unter Bioptics versteht man die Kombination einer Linsenoperation mit anschließender iLASIK.
Die Anwendungsbereiche sind vielfältig.

Behandlung einer extrem hohen Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit
Extreme Fehlsichtigkeiten können mittels einer phaken Linsen weitestgehend korrigiert werden. Die anschließende LASIK dient der Korrektur eines möglichen Restsehfehlers oder einer begleitenden Hornhautverkrümmung. Liegt beispielsweise präoperativ eine Hornhautverkrümmung von über 2 dpt vor, kann davon ausgegangen werden, dass diese bei der Linsenimplantation trotz optimaler Schnittführung nicht beseitigt werden kann.

Behandlung einer Kurz- oder Weitsichtigkeit in Kombination mit Alterssichtigkeit
Gleichermaßen kann ein Linsenaustausch, z.B. bei bestehendem Grauen Star, mit einer anschließenden Augenlaserbehandlung kombiniert werden, um die bestehende Fehlsichtigkeit und auch die Alterssichtigkeit zu korrigieren.

Nachkorrektur nach Linsenoperation
Bioptics kann auch Patienten helfen, deren Sehschärfe sich nach einer Linsenoperation im Laufe der Zeit verschlechtert hat. Die Augenlaserbehandlung ist geeignet, dem Patienten wieder zu der gewünschten Brillen- und Kontaktlinsenfreiheit zu verhelfen.


Ablauf der Operation(en)

Bei der Bioptics handelt es sich um zwei operative Eingriffe, die im Abstand von drei bis vier Monaten durchgeführt werden. Beide Operationen werden ambulant durchgeführt, zur Betäubung sind zumeist lediglich Augentropfen erforderlich.

1. Operation
Während der ersten Operation wird der Hornhaut-Flap mit dem Femtosekundenlaser präpariert, ohne jedoch den Flap anzuheben. Anschließend erfolgt die Linsenoperation: Hier wird entweder eine zusätzliche Linse ("phake Linse") ins Auge implantiert oder die körpereigene Linse wird gegen eine Kunstlinse ausgetauscht (Laser-Linsenaustausch, auch möglich mit Multifokallinsen).

2. Operation
Drei bis vier Monate später wird in einer zweiten Operation der Hornhaut-Flap angehoben und der Restsehfehler mit einer individuellen, wellenfront-geführten LASIK-Behandlung (iLASIK) korrigiert.