Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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Ablauf der Femto-LASIK

Synonyme:
Laser-LASIK, sanfte LASIK, in Verbindung mit einer wellenfront-gesteuerten Behandlung auch individuelle LASIK


Warum Femto-LASIK?

Bei der modernen Femto-LASIK ersetzt der Femtosekundenlaser das Mikrokeratom und ermöglicht somit erstmals, die LASIK Behandlung komplett ohne den Einsatz mechanischer Geräte durchzuführen – daher auch der Begriff "Laser-LASIK" oder "sanfte LASIK".

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  Schematische Darstellung der Femto-LASIK


Ablauf der Femto-LASIK Operation

Die Femto-LASIK wird ambulant durchgeführt, zur Betäubung sind lediglich Augentropfen erforderlich. In der Regel werden beide Augen direkt nacheinander an einem Tag operiert.

Die Femto-LASIK läuft in drei Schritten ab:


1. Präparation einer Hornhautlamelle mit dem Femtosekunden-Laser

Zunächst wird eine kegelförmige Linse (Kontaktglas) auf das Auge gesetzt, über die die Laserstrahlen computergesteuert ca. 0,1 mm tief in der Hornhaut gebündelt werden. Durch tausende, Reihe um Reihe nebeneinander liegende Laserpulse entsteht in wenigen Sekunden eine ca. 9 mm durchmessende Hornhautlamelle.

Femto-LASIK: Der Femtosekundenlaser schneidet den Hornhaut-Flap      Der Femtosekundenlaser schneidet das Gewebe berührungsfrei   Arbeitsweise des Femtosekundenlaser

Über das Operationsmikroskop und einen Monitor kann der Operateur den Fortschritt des Laserschnittes exakt mitverfolgen. Ist die vordere Hornhautlamelle komplett präpariert, wird der Fixationsring entfernt und der Hornhautdeckel mit einem feinen Instrument aufgeklappt.

Femto-LASIK: Der Hornhaut-Flap wird aufgeklappt


2. Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser

Nach dem Hochklappen der Hornhautlamelle wird die Fehlsichtigkeit durch "Schleifen" der Hornhaut mit dem Excimer-Laser korrigiert. Der Excimer-Laser arbeitet "maßgeschneidert" auf der Grundlage einer präzisen Vermessung des Auges mittels eines sogenannten Aberrometers.
Bei der Laserbehandlung verfolgen Zielführungssysteme, sogenannte Eye Tracker das Auge und gleichen Augenbewegungen aus.

Femto-LASIK: Der Excimer Laser verdampft Hornhautgewebe und korrigiert so die bestehende Fehlsichtigkeit      Femto-LASIK: Der Excimer Laser trägt Hornhautgewebe ab


3. Reposition der Hornhautlamelle und Heilung

Zum Abschluss wird die vordere Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich von selbst an und verschließt wie ein körpereigenes Pflaster die Hornhaut. Nach der Operation erhalten Sie eine Sonnenbrille. In den ersten Stunden tränt und reibt das Auge etwas und das Sehen ist noch verschwommen. Bereits nach wenigen Stunden nach der Femto-LASIK wird bereits ein gutes Sehvermögen ohne Beschwerden erreicht.


Hohe Präzision, bessere Ergebnisse und mehr Sicherheit

Mit dem Femtosekundenlaser werden homogene, gleichmäßig dicke Hornhautschnitte mit exakt reproduzierbarem Durchmesser erzeugt. Während bei Mikrokeratomen Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm die Regel sind, erzeugt der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser eine völlig homogene Lamelle mit einer Toleranz von lediglich 5 µm. Durch den präziser geschnittenen Flap ist das postoperative Ergebnis der LASIK besser zu berechnen: Die Korrektur der Fehlsichtigkeit wird noch genauer als bei der herkömmlichen LASIK.

Obwohl bereits bei der LASIK mit dem "Mini-Hobel" das Risiko einer Schnittkomplikation sehr gering ist, kann dieses geringe Risiko durch den Einsatz des Femtosekundenlaser weiter verringert werden. Mit dem Femtosekundenlaser können Schnittfehler komplett vermieden werden. Zudem sind Infektionen nach einem Laserschnitt nahezu ausgeschlossen, da keine Keime eingeschleppt werden. Auch Epitheleinwachsungen werden praktisch nicht mehr beobachtet.


Für wen ist die Femto-LASIK geeignet?

Die Femto-LASIK wird zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -8 dpt, des Astigmatismus bis ca. 5 dpt und der Weitsichtigkeit bis ca. +4 dpt angewandt. Bei höheren Werten kommen andere Operationsverfahren, wie z.B. die Einpflanzung künstlicher Linsen in Betracht, die ebenfalls bei FreeVis angeboten werden.

Neben der Höhe der Fehlsichtigkeit sind auch noch der Durchmesser der Pupille bei Dunkelheit sowie die Dicke der Hornhaut und weitere Parameter von Bedeutung. Diese Parameter werden anlässlich Ihrer Erstuntersuchung in einem der FreeVis LASIK Zentren bestimmt. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wird mit Ihnen diskutiert, welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist.


Für wen ist die Femto-LASIK nicht geeignet?

Ungeeignet sind grundsätzlich Patienten mit chronisch fortschreitenden Hornhauterkrankungen, Patienten unter dem 18. Lebensjahr, Patienten mit noch nicht stabiler Fehlsichtigkeit, grauer Star (Katarakt), grüner Star (Glaukom) und gewisse Netzhauterkrankungen.


Ist eine Nachoperation möglich?

Ja! Grundsätzlich gilt, dass die Chance, bereits nach der ersten Femto-LASIK keine Fernbrille mehr zu benötigen, umso größer ist, je geringer die Fehlsichtigkeit vor der Operation war. Besteht nach der Femto-LASIK noch eine Restfehlsichtigkeit, so kann einige Monate später problemlos nachbehandelt werden. Die Femto-LASIK stellt ein Verfahren dar, bei dem die Unabhängigkeit von der Brille nahezu immer erreicht werden kann.


Behandlungskosten

Die Behandlungskosten werden weder von der gesetzlichen noch von der privaten Krankenversicherung erstattet. Dies gilt auch für die erforderlichen Erstuntersuchungen und die
Nachkontrollen bis 3 Monate nach der LASIK. Die Abrechnung der Behandlung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Sie können gern die Kosten für eine Femto-LASIK-Operation gern bei uns erfragen.


Welche Probleme können bei der Femto-LASIK auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen umfassen eine teilweise Rückbildung des Operationserfolges innerhalb der ersten Wochen und Monate sowie eine meist vorübergehende Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht, insbesondere bei Patienten mit weiter Pupille und hoher Fehlsichtigkeit. Des Weiteren kommt es häufig für einige Monate zu einer vermehrten Trockenheit der Augen.
Weitere Komplikationen sind sehr selten und fast immer gut behandelbar. Nur in extremen Ausnahmefällen kann es zu einer bleibenden Sehverschlechterung kommen.