Freevis LASIK Zentren: iLASIK, Femto-LASIK, Epi-LASIK

Die hÀufigsten Fragen zur iLASIK und Femto-LASIK

1. Warum iLASIK oder Femto–LASIK?
Die iLASIK – auch Femto-LASIK, "Laser in situ Keratomileusis", also das "Abschleifen der Hornhaut des Auges mittels eines Lasers", ist ein Verfahren zum Ausgleich der Kurzsichtigkeit und anderer Fehlsichtigkeiten mittels Laserchirurgie.
"i" steht fĂŒr individuell und beschreibt die maßgeschneiderte Laserbehandlung mit dem Ziel der UnabhĂ€ngigkeit von einer Brille bzw. von Kontaktlinsen.

2. Welche Vorteile bieten iLASIK bzw. Femto–LASIK?
Auf internationalen augenĂ€rztlichen Kongressen gelten die LASIK und deren modernste Variante, die iLASIK bzw. Femto–LASIK, als Verfahren der Wahl, die sich zur operativen Korrektur der Fehlsichtigkeiten durchgesetzt haben.
iLASIK bzw. Femto–LASIK bieten folgende Vorteile:

3. Wie wird die iLASIK durchgefĂŒhrt?
Vor der iLASIK wird das zu behandelnde Auge mit Augentropfen betĂ€ubt, so dass der Eingriff schmerzfrei erfolgen kann. ZunĂ€chst wird mittels eines Femtosekundenlasers eine hauchdĂŒnne Hornhautschicht teilweise abgetrennt. Diese nur 0,1 mm dicke Hornhautlamelle wird wie ein Buchdeckel aufgeklappt, um das Innere der Hornhaut freizulegen. Anschließend wird mittels eines hoch prĂ€zisen Kaltlichtlasers (sog. Excimer Laser) das Innere der Hornhaut geschliffen. Jeder Laserimpuls trĂ€gt dabei 0,25 Mikrometer (ÎŒm) Gewebe ab, das entspricht 1/200 der Dicke eines menschlichen Haares. Abschließend wird die Hornhautlamelle wieder zurĂŒckgeklappt. Sie verschließt wie ein körpereigenes Pflaster die Hornhaut, eine Naht ist nicht erforderlich.

Nach der iLASIK erhĂ€lt der Patient lediglich eine Sonnebrille als Schutz. Bereits nach wenigen Stunden wird in der Regel ein annĂ€hernd normales Sehvermögen erreicht. Augentropfen in den ersten Tagen unterstĂŒtzen den Heilungsprozess und verhindern Infektionen.

4. Warum iLASIK bzw. Femto-LASIK statt LASIK?
Die iLASIK bietet gegenĂŒber der "normalen" LASIK zwei Vorteile:
Zum einen wird das Auge individuell ("i") mittels eines Lasers vermessen (sog. Wellenfrontmessung), so dass eine maßgeschneiderte Behandlung durchgefĂŒhrt werden kann.
Zum zweiten bietet der Femtosekundenlaser gegenĂŒber der herkömmlichen Technik eine höhere PrĂ€zision und damit eine grĂ¶ĂŸeren Sicherheit fĂŒr den Patienten: Bei Mikrokeratomen sind Schwankungen der Lamellendicke von 50 ÎŒm möglich – der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser hingegen erzeugt eine völlig homogene Lamelle mit einer Toleranz von lediglich 5 ÎŒm.
Zudem sind Schnittkomplikationen nahezu völlig ausgeschlossen.

5. Was ist ein Femtosekundenlaser?
Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser (WellenlÀnge 1052 nm), der ultrakurze Laserpulse mit einem Durchmesser von 0,001 mm ausstrahlt. Eine Femtosekunde entspricht einer billiardstel
Sekunde (10-15 sec). Mit diesem Laser lÀsst sich Gewebe extrem exakt und praktisch ohne WÀrmeentwicklung schneiden.

6. Wie arbeitet der Femtosekundenlaser?
Die Laserpulse entfalten ihre Energie nicht an der OberflÀche der Hornhaut, sondern in einer exakt vorher bestimmten Tiefe im Inneren der Hornhaut. Jeder Laserpuls erzeugt eine Mini-Gasblase, die das Gewebe trennt. Durch tausende, Reihe um Reihe nebeneinander liegender Laserpulse sind dreidimensionale hochprÀzise Laserschnitte im Hornhautinneren möglich. Die Einsatzmöglichkeiten des Femtosekundenlasers in der Hornhautchirurgie sind dementsprechend vielfÀltig und nicht nur auf die LASIK beschrÀnkt.

7. Wer ist fĂŒr die iLASIK bzw. Femto–LASIK geeignet?
Mittels iLASIK und Femto–LASIK lassen sich heute ĂŒber 90% aller Fehlsichtigkeiten korrigieren. Korrigiert werden kann die Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -8 dpt, die Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis ca. +4 dpt und die HornhautverkrĂŒmmung (Astigmatismus) bis ca. 5 dpt.
Die exakten Grenzwerte hĂ€ngen zusĂ€tzlich von der Dicke der Hornhaut und vom Durchmesser der Pupille ab. Zur endgĂŒltigen Beurteilung ist in jedem Fall eine Untersuchung und Beratung erforderlich.

Vor allem Sportler und Menschen mit einem Beruf, der sich kaum mit Brille ausĂŒben lĂ€sst – Piloten, Polizisten, Bauarbeiter, Ingenieure, Handwerker etc. – interessieren sich fĂŒr die iLASIK bzw. Femto-LASIK. FĂŒr sie ist es eine Frage der Sicherheit, ohne Hilfsmittel stets gut sehen zu können, da davon entscheidend das Reaktionsvermögen in kritischen Situationen abhĂ€ngt. Hinzu kommen diejenigen, die sich mit einer Brille unwohl fĂŒhlen oder Kontaktlinsen nicht vertragen. Nicht zuletzt ermöglicht die iLASIK eine wesentliche Steigerung der LebensqualitĂ€t durch die Möglichkeit des Verzichts auf lĂ€stige Sehprothesen, unter denen auch viele ‘Normalberufler’ und Freizeitsportler leiden.

Im Jahre 2007 wurde die modernste Form der LASIK, die iLASIK bzw. Femto-LASIK, fĂŒr Piloten der US Airforce und Astronauten zugelassen.

8. Wer ist nicht fĂŒr eine Operation geeignet?
UnabhĂ€ngig von der Art und StĂ€rke der Fehlsichtigkeit muss jeder Patient einige Kriterien und Voraussetzungen erfĂŒllen, damit ein optimaler Erfolg der Operation gewĂ€hrleistet werden kann.
Kinder und Patienten unter 18 Jahre sollten nicht mit dem Augenlaser operiert werden. Die Fehlsichtigkeit sollte mindestens ein Jahr stabil sein, bevor der Eingriff vorgenommen wird. Vorliegende Augenkrankheiten wie z.B. ein Grauer oder GrĂŒner Star können gegen eine Operation sprechen und mĂŒssen unbedingt mit dem Augenarzt diskutiert werden.

9. Gibt es Langzeituntersuchungen?
Bereits seit Jahrzehnten suchen AugenĂ€rzte nach Verfahren, operativ Fehlsichtigkeiten zu beseitigen. So wurde der VorlĂ€ufer der LASIK von Prof. JosĂ© I. Barraquer (1916-1998) bereits vor ca. 50 Jahren entwickelt. Prof. Barraquer widmete sein ganzes Leben und Schaffen der Verwirklichung der Idee, die Brechkraft des Auges durch das "Schleifen" der Hornhaut zu optimieren. Seine"Keratomileusis" legte 1960 den Grundstein fĂŒr die heute angewendeten Verfahren PRK und LASIK und machte ihn zum BegrĂŒnder der refraktiven Chirurgie.

Die LASIK, 1990 erstmals beschrieben, ist 1999 durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und den Berufsverband der AugenÀrzte Deutschlands (BVA) als anerkanntes Verfahren eingestuft worden. Weltweit wurden bisher viele Millionen Patienten mittels LASIK operiert. Die umfangreichen Erfahrungen und Beobachtungen, vor allem aber der hohe Grad der Zufriedenheit der behandelten Patienten, lÀsst diese Zahl tÀglich weiter steigen.

10. Wie lange hÀlt das Behandlungsergebnis an?

Nach den bisherigen Erkenntnissen kann man davon ausgehen, dass die nach ca. 3 Monaten erzielten Ergebnisse auf Dauer erhalten bleiben.

11. Kann Alterssichtigkeit mittels LASIK korrigiert werden?

Leider nein! Es gibt jedoch andere Verfahren (z.B. INTRACOR, Monovision oder KAMRA Linse), mit denen die Alterssichtigkeit oder Presbyopie korrigiert werden kann.

12. Wer trÀgt die Kosten der Operation?

Die Behandlungskosten werden nach der GebĂŒhrenordnung fĂŒr Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Da
die Verfahren der refraktiven Chirurgie, zu denen iLASIK und Femto–LASIK zĂ€hlen, gemĂ€ĂŸ Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen Methoden sind, die nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden dĂŒrfen, werden diese Kosten von den Krankenkassen generell nicht ĂŒbernommen. Auch private Krankenversicherungen ĂŒbernehmen die Kosten in der Regel nicht.
Die Kosten fĂŒr die iLASIK / Femto-LASIK können Sie gern erfragen.

13. Wer oder was sind die FreeVis LASIK Zentren?
Die FreeVis LASIK Zentren sind ein Verbund von Augenkliniken und augenĂ€rztlichen Operationszentren, die sich auf die Korrektur einer Fehlsichtigkeit spezialisiert haben und u.a. die LASIK unter strengen QualitĂ€tssicherungskriterien anwenden. An einigen Zentren wird auch die Femto–LASIK angeboten.

14. Was ist der "LASIK TÜV"?
Der LASIK TÜV ist ein QualitĂ€tssiegel, das vom TÜV SĂŒd verliehen wird. Voraussetzung ist eine ausfĂŒhrliche und regelmĂ€ĂŸige PrĂŒfung des jeweiligen Zentrums und des Operateurs. NĂ€here Infos finden hier.

Das FreeVis LASIK Zentrum UniversitĂ€tsklinikum Mannheim ist als eines der ersten Laserzentren Deutschlands seit 2005 LASIK TÜV-zertifiziert.


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