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Der LASIK TÜV Süd
— Gütesiegel für Qualität bei der LASIK-Behandlung

Warum LASIK-TÜV?

Jeder kennt es, das blaue Achteck mit den berühmten drei Buchstaben: TÜV.
Es ist der Inbegriff deutscher Gründlichkeit und steht für Sicherheit und Qualität.

Was einst als Technischer Überwachungsverein mit der Kontrolle deutscher Kraftfahrzeuge begann, ist mittlerweile ein international tätiger Dienstleistungskonzern. Es gibt kaum eine Branche, die sich nicht prüfen oder zertifizieren lassen kann. Im Gesundheitssektor sorgen immer wieder unterschiedliche, auf den ersten Blick jedoch kaum zu unterscheidende TÜV-Siegel für Aufregung: Der 2006 für Laser-Operationen am Auge eingeführte LASIK TÜV Süd sowie das weithin bekannte TÜV-Zertifikat nach ISO 9001:2008. 


             

 

Einfaches TÜV-Zertifikat nach ISO 9001:2008

Beim Zertifikat ISO 9001:2008 (links) handelt es sich um ein reines prozessorientiertes Qualitätsmanagementsiegel, das seit nunmehr 20 Jahren branchenübergreifend, beispielsweise auch an Online-Reisebüros oder Partner-Agenturen, vergeben wird. Es spiegelt im wesentlichen nur die Optimierung von Prozessen wider und sagt nichts über die Qualität der medizinischen Behandlung oder den technischen Stand der eingesetzten Instrumente aus. 


LASIK-TÜV ist erheblich mehr

Der LASIK TÜV Süd baut auf mehrere Komponenten auf und das ISO 9001:2008 Zertifikat ist nur eine Voraussetzung für das Führen dieses Gütesiegels. Entscheidende Qualitätskriterien kommen hinzu. So muss die Klinik beim LASIK TÜV Süd für jeden Arzt und jeden Mitarbeiter einzeln die Qualifikation und Erfahrung in den relevanten medizinischen Themen nachweisen. Auch die technische Ausstattung steht auf dem Prüfstand. Es dürfen nur sogenannte "state of the art"-Geräte zum Einsatz kommen. Ebenso wird die strikte Einhaltung der Hygienestandards für ambulantes Operieren, aufgestellt durch das Robert-Koch-Institut, verlangt. Weitere Kriterien des LASIK TÜV Süd sind Fortbildungsnachweise, Das Freevis LASIK Zentrum in Mannheim ist seit 2006 LASIK TÜV zertifiziertBehandlungsergebnisse und Komplikationsraten, die klar definierten Anforderungen und modernen medizinischen Qualitätsrichtlinien entsprechen müssen, sowie die Patientenzufriedenheit mit der Einrichtung selbst.

Die Einführung des neuen Prüfzeichens "LASIK TÜV" stellt eine der für Patienten weitreichendsten Sicherheitsgarantien der letzten Jahre dar. Die LASIK TÜV Plakette signalisiert, ob die strengen Qualitätsanforderungen der Prüfer erfüllt werden. Darauf basierend kann man als Patient eine vernünftige Wahl der geeigneten LASIK-Klinik treffen.

Rechts: Dem FreeVis LASIK Zentrum Mannheim wurde als zweiter deutscher Augenlaserklinik im Jahr 2006 das LASIK TÜV Süd Gütesiegel verliehen.


Immer wieder werben ausländische Kliniken mit einem TÜV-Siegel:
Patienten müssen auf genaue Formulierung achten

Doch obwohl deutschlandweit von den über 300 Behandlungszentren, die LASIK-Operationen anbieten, es bisher gerademal 24 Kliniken geschafft haben, sich den hohen Anforderungen des LASIK-TÜV erfolgreich zu stellen und mit dem begehrten Gütezeichen zertifiziert sind, werben immer mehr ausländische Kliniken damit, vom deutschen TÜV geprüft worden zu sein. Für viele Patienten ein entscheidendes Kriterium, sich für eine finanziell oftmals günstigere Auslands-OP zu entscheiden. Doch was steckt wirklich dahinter? Es gilt, bei den Zertifikaten genauer hinzusehen.

Die meisten dieser Einrichtungen werben nämlich mit dem Qualitätsmanagement-Zertifikat nach ISO 9001:2008 oder einer anderen Service-Qualität, die jedoch grundsätzlich nichts mit der Dienstleistungsqualität des LASIK TÜV Süd zu tun haben. Dies haben außerhalb Deutschlands bislang gerade mal drei Kliniken erreicht: zwei in der Schweiz und eine in Luxemburg.


LASIK TÜV Süd: Was genau wird geprüft?

Die relevanten Kriterien des LASIK TÜV Süd sind Ergebnisqualität, Erfahrung des Operateurs, OP-Zahlen, Komplikationsrate, Hygiene-Standards, technische Ausstattung und Patientenzufriedenheit. Alle diese Aspekte werden objektiv begutachtet und verifiziert. Die Prüfung wird durch einen technischen Gutachter des TÜV-SÜD, einen Augenarzt als medizinischer Gutachter und einen Hygiene-Spezialisten vorgenommen. Im Detail werden geprüft:


1. Qualifikation der Augenchirurgen

Geprüft wird u.a. ob Mitarbeiter und Ärzte die erforderliche Qualifikation haben. So müssen Ärzte beispielsweise mindestens 1.000 LASIK-Operationen in den letzten fünf Jahren durchgeführt haben, 250 davon im letzten Jahr. Darüber hinaus werden vom gesamten Personal, einschließlich Ärzte, aktuelle Nachweise über entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die mindestens jährlich zu erfolgen haben, verlangt.


2. Technische Ausstattung der Laser-Klinik

Nicht weniger streng sind die Maßstäbe hinsichtlich der technischen Ausstattung. Für die LASIK kommen nur moderne Diagnose- und Behandlungsinstrumente infrage, sogenannte „State of the Art“ Geräte, die den von einem wissenschaftlichen Beirat festgelegten technischen Stand aufweisen. Zudem unterliegen diese Apparaturen zusätzlichen Wartungsanforderungen.


3. Operationssaal

Jede Einrichtung wird kontrolliert. Das fängt bei der Infrastruktur an - so muss z.B. eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für die zur LASIK relevanten Einrichtungen gewährleistet sein - und geht bis zur Hygiene. Um wirklich sterile OP-Bedingungen sicher zu stellen, muss jeder vom TÜV-SÜD zertifizierte Anbieter eigens über einen Hygienebeauftragten verfügen, der die entsprechende Ausbildung und Erfahrung besitzt. Dieser hat dafür zu sorgen, dass die Hygienerichtlinien des Robert Koch Institutes (RKI) eingehalten werden.


4. Qualitätskontrolle

Aber auch das Management hat eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen. Gefordert wird u.a. eine aktive Qualitätskontrolle zur ständigen Überprüfung und Dokumentation der Behandlungsergebnisse, die schließlich den Erfordernissen einer modernen Einrichtung entsprechen sollen. Dabei muss die Rate schwerer intra- und postoperativer Komplikationen unter 1% liegen, die Re-Operationsrate unter 10% und die Erfolgsrate der Korrektur für 90% der Patienten innerhalb von ± 0,5 Dioptrien.


5. Patientenzufriedenheit

Nicht zuletzt prüft der TÜV-SÜD die Zufriedenheit der Patienten mit der Einrichtung selbst, die von der Klinik mittels standardisierter Patientenfragebögen nachgefragt und dokumentiert werden muss. Gerade im Hinblick auf die in diesem Markt oft zweifelhaften Angebote steht die Dokumentation der Behandlungsqualität an erster Stelle.


Anhand dieses Anforderungsprofils lassen sich alle entscheidenden Kriterien objektiv, nämlich von externen Gutachtern, nachprüfen und vergleichen.

Der wissenschaftliche Beirat, bestehend aus Vertretern des TÜV-SÜD, des Bundes Deutscher Opthalmochirurgen (BDOC) sowie der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), überprüft in regelmäßigen Abständen den Anforderungskatalog des LASIK-TÜV auf zeitgemäße und wissenschaftliche Gültigkeit hin.