Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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Risiken und Probleme nach LASIK

Die LASIK ist ein wissenschaftlich anerkanntes und sehr sicheres Operationsverfahren.
Komplikationen treten bei einem erfahrenen Operateur bei weniger als 1% der Fälle auf.

Wird die LASIK als Femto-LASIK oder individuelle LASIK durchgeführt,
kann aufgrund der eingesetzten Technologien das Risiko weiter gesenkt werden.


Folgende Probleme können im Rahmen der LASIK-Operation auftreten:

Überkorrektur
Nach LASIK kommt es regelmäßig zu einer leichten Überkorrektur, die die Heilungsvorgänge des Körpers ausgleichen soll. Dies bedeutet, dass Kurzsichtige in den ersten Wochen nach der LASIK Probleme beim Lesen haben können und ab ca. dem 40. Lebensjahr zumindest vorübergehend eine Lesebrille benötigen. Nach LASIK bei Weitsichtigkeit ergibt sich in den ersten Tagen bis Wochen eine leichte Kurzsichtigkeit, die unter Umständen vorübergehend mit einer Fernbrille ausgeglichen werden muß.


Regression

Mögliche Nebenwirkungen umfassen auch eine teilweise Rückbildung des Operationserfolges innerhalb der ersten Wochen nach dem Eingriff. Im Falle einer unzureichenden Korrektur kann eine Nachbehandlung (Re-LASIK) erfolgen.


Beeinträchtigung des Dämmerungssehens

Eine Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht mit Wahrnehmung von Halos und Schattenbildern tritt insbesondere bei Patienten mit weiter Pupille und nur bei Kurzsichtigkeit über - 5 Dioptrien sowie bei Weitsichtigkeit auf.
Durch Einsatz der Femto-LASIK bzw. Wellenfront-LASIK können Blendeffekte gemindert und das Sehvermögen in der Dämmerung verbessert werden.

Ausführliche Information und Simulator für Dämmerungs- und Nachtsehen


Trockenheit, Sandkorngefühl

Des weiteren kommt es häufig vorübergehend zu einer vermehrten Trockenheit der Augen. Diese äußert sich in leichtem bis mäßigem Fremdkörpergefühl und verursacht Schwankungen der Sehschärfe. Eine Behandlung mit Augentropfen, sogenannten "künstlichen Tränen" kann Linderung schaffen.


Störung des beidäugigen Sehens

Besteht eine beidseitige Fehlsichtigkeit, kann es nach der Operation des ersten Auges bis zum Zeitpunkt der Operation des zweiten Auges durch die Ungleichheit der beiden Augen zu Problemen des beidäugigen Sehens kommen. Es können unter Umständen Doppelbilder sowie Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auftreten. Zudem ist damit zu rechnen, dass erst nach der Operation beider Augen wieder ein Kraftfahrzeug geführt werden darf.
Wir führen daher alle Augenlaseroperationen simultan durch, d.h. beide Augen werden unmittelbar nacheinander am gleichen Tag operiert. Bei Linsenoperationen werden beide Augen im Abstand von 1-2 Tagen operiert.


Sehr seltene Komplikationen

Beim Schneiden der Hornhautlamelle mit dem mechanischen Mikrokeratom kam es in seltenen Fällen zu umschriebenen Epithelablösungen und Schnittfehlern. Durch den Einsatz des Femtosekundenlasers im Rahmen der Femto-LASIK wird das Risiko von Schnittfehlern erheblich verringert.

In seltenen Fällen kann in den ersten Tagen nach der LASIK z.B. durch Reiben des Auges zu einer Verschiebung des Hornhautdeckelchens kommen, die eine erneute Operation erforderlich macht.

Zarte Fältelungen des "Deckels" und mikroskopische Linienbildungen an seiner Innenseite stellen sehr seltene Nebenwirkungen der frühen Wundheilung dar. Sie können in der Regel durch eine Nachbehandlung des Deckelchens wieder beseitigt werden.

Als weitere seltene Komplikation kann es in den ersten Wochen zu einem Einwachsen der oberflächlichen Hornhautschicht, des sog. Epithels, unter das Hornhautdeckelchen kommen, die eventuell durch eine weitere Operation entfernt werden muss. Diese Nebenwirkung ist erst 4 - 6 Wochen nach der LASIK erkennbar. Kommen Sie daher unbedingt zu den geplanten Nachkontrollen.
Die Epitheleinwachsungen werden nach Femto-LASIK so gut wie nicht mehr beobachtet.

Weitere sehr seltene Nebenwirkungen sind sterile Entzündungsreaktionen im Rahmen der Wundheilung, die unbehandelt das Sehvermögen erheblich herabsetzen können. Durch konsequente, insbesondere medikamentöse Behandlung lässt sich auch in diesen Fällen ein dauerhafter Schaden vermeiden oder weitgehend begrenzen.

Extrem seltene Nebenwirkungen sind schließlich eine Verschiebung der Behandlungszone im Bezug zur Pupillenmitte (Dezentrierung) mit Wahrnehmung von Doppelkonturen, eine Infektion, eine starke Narbenbildung und eine Vorwölbung der Hornhaut (Keratektasie) mit erheblicher Herabsetzung des Sehvermögens. In Ausnahmefällen ist zur Behandlung dieser Komplikationen eine Hornhauttransplantation erforderlich.

Selbst bei optimalem Erfolg (=keine Fernbrille) ist ab ca. dem 45. Lebensjahr damit zu rechnen, dass eine Lesebrille notwendig wird, wie diese auch jeder Normalsichtige ab jenem Alter benötigt.