Freevis LASIK Zentren: Femto-LASIK, individuelle LASIK, phake Linsen

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FreeVis Aktuell

Die sanfte LASIK:
Prof. Knorz erläutert wesentlichen Vorteil des Femtosekundenlasers

November 2009

Prof. Dr. Michael Knorz, Leiter des FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim, gehörte im Jahr 2004 zu den ersten deutschen Augenchirurgen, die den Femtosekundenlaser einsetzten und die Femto-LASIK anboten. In einem Interview mit EUROTIMES, einer Publikation der ESCRS*, erklärte er, warum er bereits wenige Jahre später ausschließlich diese neue Technologie einsetzt.

Während heute allgemein bekannt ist, dass der Einsatz des Femtosekundenlasers die Komplikationsrate der LASIK senkt und zu einer schnelleren Wiederherstellung des Sehvermögens führt, konzentriert sich Prof. Knorz auf einen weniger beachteten Vorteil des Femtosekundenlasers: Die besondere Form des Hornhaut-Flaps.

Während ein mit dem Mikrokeratom geschnittener Flap ein deutlich dickeres Zentrum und dünnere Ränder aufweist, ist ein Femto-Flap gleichmäßig stark. Darüberhinaus ist der Rand des Flaps nicht auslaufend und flach, sondern fast senkrecht. Er  kann sogar weiter modifiziert oder „umgekehrt“ werden, so dass er von der benachbarten Hornhaut überdeckt wird. Prof. Knorz konnte experiementell nachweisen, dass diese Besonderheiten des Femto-Flaps zu einer zweieinhalb- bis dreieinhalb-fach höheren Stabilität der Hornhaut führen.

Heute setzt Prof. Dr. Knorz den Femtosekundenlaser bei 90 – 95% der Patienten, die sich einer Augenlaserbehandlung unterziehen, im Rahmen einer Femto-LASIK oder iLASIK ein. Bei den restlichen Patienten kommt aufgrund einer zu dünnen Hornhaut ein Oberflächenverfahren wie die Epi-LASIK oder LASEK zum Einsatz. Bei diesen Verfahren erfolgt der Hornhautabtrag an der Hornhautoberfläche, nachdem die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) entfernt wurde.

*ESCRS = European Society of Cataract and Refractive Surgeons

Quelle:
The changing face of laser refractive surgery (Juli/August 2008)