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Korrektur der Kurzsichtigkeit mit dem SMILE-Verfahren:
SMILE Update

Juni 2017


SMILE, ein innovatives, minimal-invasives Augenlaserverfahren, wurde erstmals im Jahr 2008 eingesetzt und gilt heute als eine dem LASIK-Verfahren gleichwertige, aber weniger invasive Methode zur Korrektur der Kurzsichtigkeit.

Als Nachfolger von PRK und LASIK, wird SMILE heute oft als Augenlaserverfahren der 3. Generation bezeichnet. Bei der Entwicklung des Verfahrens hatte Deutschland die Nase vorn, sicherlich nicht zuletzt weil das verwendete Femtosekundenlasersystem von Carl Zeiss Meditec entwickelt wurde. Obwohl SMILE in Deutschland bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz ist, erhielt es erst im September 2016 die FDA-Zulassung für den Einsatz in den USA - nachdem die Operation bereits über 700.000 Mal in über 50 Ländern durchgeführt wurde.


Prof. Dr. Knorz erläutert den Ablauf und die Vorteile des SMILE Verfahrens

SMILE: Der Femto-LASIK in Bezug auf Nebenwirkungen überlegen

Etliche Studien haben bestätigt, dass die Ergebnisse nach SMILE- bzw. Femto-LASIK- Operation in Bezug auf das Sehvermögen nach der Operation vergleichbar sind. Allerdings sehen Augenchirurgen in dem SMILE Verfahren deutliche Vorteile, die inzwischen durch zahlreiche Studien statistisch belegt wurden: Da das vordere Hornhautgewebe weitestgehend intakt bleibt, ist die Hornhaut nach SMILE stabiler, das oftmals auftretende "trockene Auge" bildet sich schneller zurück und die Hornhautsensibilität wird schneller wieder hergestellt. Darüber hinaus beeinflußt der kleinere Hornhautschnitt nicht nur die Rehabilitation oder Hornhautstabilität, er senkt auch mit dem Eingriff verbundene Risiken, wie z.B. das einer Infektion.

Einsatzbereiche für SMILE

Dass SMILE trotz dieser Vorteile die LASIK bzw. Femto-LASIK auf absehbare Zeit noch nicht ablösen wird, liegt vor allem an dem eingeschränkte Einsatzbereich: SMILE ist derzeit nur für die Korrektur einer Kurzsichtigkeit bis -8 dpt. zugelassen. Damit kann das Verfahren zwar bei höher kurzsichtigen Patienten, die aufgrund unzureichender Hornhautdicke nach dem Eingriff bereits in den Grenzbereich der LASIK fallen würden, angewendet werden, es eignet sich aber nicht zur Korrektur von Weitsichtigkeit.

Aber auch auf diesem Gebiet tut sich bereits einiges: Der Hersteller des bei SMILE verwendeten Visumax Lasersystems, Carl Zeiss Meditec, führt derzeit bereits klinische Studien zur Korrektur von Kurzsichtigkeit in Verbindung mit einer auftretenden Hornhautverkrümmung durch.


Quellen:
SMILE has fewer adverse effects on corneal parameters than femtosecond LASIK
Zeiss seeks FDA approval of SMILE procedure for astigmatic myopia


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