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Linsenoperation

Bei hoher Kurzsichtigkeit ab ca. - 8 dpt bzw. Weitsichtigkeit ab + 5 dpt kann ein Brechkraftfehler nicht mehr durch eine Augenlaserkorrektur an der Hornhaut korrigiert werden. In solchen Fällen korrigiert man den bestehenden Brechkraftfehler, indem eine zusätzliche Linse ins Auge gepflanzt (phake Linse) oder die körpereigene Linse gegen eine Kunstlinse ausgetauscht wird.

Es hat sich im Verlauf der letzten 10 Jahr gezeigt, dass refraktive Linsenoperationen eine sinnvolle Ergänzung zu den Augenlaser-Verfahren der Refraktiven Chirurgie darstellen. Ziel der Kunstlinsenimplantation ist die Unabhängigkeit von einer Brille bzw. von Kontaktlinsen.

Die Kunstlinsenimplantation zeichnet sich durch das hohe Potential ihrer genauen Vorhersagbarkeit, die Reproduzierbarkeit des operativen Erfolges und die Reversibilität des Eingriffes aus. Zur Sicherheit des Verfahrens trägt bei, dass die intraokulare Anatomie oder Physiologie des Auges nicht verändert wird: Es wird weder das Zentrum der Hornhaut berührt noch anderweitig die Anatomie des Auges verändert.


Implantation phaker Linsen
Phake Linsen werden zusätzlich zur körpereigenen Linse ins Auge implantiert.


Acrysof Cachet Phakic IOL, "Kontaktlinse im Auge"

Diese Speziallinse bietet für Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit eine erprobte Alternative.


Refraktiver Linsenaustausch

Beim Linsenaustausch wird die körpereigene Linse gegen eine Kunstlinse ersetzt.


Multifokallinsen

Multifokallinsen können nach Linsenaustausch implantiert werden. Sie ermöglichen ein scharfes Sehen in der Nähe und in der Ferne.


Torische Linsen

Bei hoher Fehlsichtigkeit können spezielle, individuell gefertigte torische Linsen eingepflanzt werden, die neben der Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit auch die Hornhautverkrümmung korrigieren.

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