SMILE: Laserkorrektur der Kurzsichtigkeit

Minimal-invasives Augenlasern


SMILE auf einen Blick
  • Korrektur der Kurzsichtigkeit
    SMILE eignet sich zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis -8 dpt.
  • Moderne Femtosekundenlaser-Technologie
    Beim SMILE Verfahren kommt nur einziges Lasersystem zum Einsatz: Der Visumax Femtosekundenlaser präpariert einen Hornhautlentikel und einen winzigen Tunnelschnitt, über den dieser Lentikel entfernt wird. Ein Excimer Lasers ist nicht mehr notwendig.
    Der Begriff SMILE steht für Small-Incision-Lentikelextraktion, das Verfahren ist auch unter den Namen ReLEx oder ReLEx Smile bekannt.
  • Die Hornhautstabilität wird kaum beeinträchtigt
    Da nur ein winziger Schnitt angelegt wird, bleibt der größte Teil der oberen Hornhautschichten unberührt, die biomechanische Stabilität der Hornhaut wird nur minimal beeinflußt. SMILE eignet sich daher auch für
    » Patienten mit dünner Hornhaut
    » Sportler, die bisher vor einer Augenlaseroperation abgesehen haben.
  • Geeignet für Patienten mit trockenen Augen
    Aufgrund des winzigen Schnittes werden kaum Nerven in der Hornhautoberfläche durchtrennt, ein post-operatives Dry-Eye-Syndrom (trockenes Auge) tritt seltener und weniger ausgeprägt auf.
Ablauf des SMILE Verfahrens
SMILE mit dem VisuMax Femtosekundenlaser

Der VisuMax Femtosekundenlaser präpariert in einem Schnitt ein refraktives Hornhautlentikelchen und einen weniger als 4 mm breiten Hornhautschnitt.


SMILE erhält Biostabilität der Hornhaut

Das Lentikelchen wird durch die kleine Inzision entnommen. Da der Hornhautflap entfällt, ist der Einfluß auf die Biostabilität der Hornhaut minimal.


SMILE korrigiert bestehende Kurzsichtigkeit

Die Lentikelextraktion ersetzt den Punkt-für-Punkt-Gewebeabtrag durch den Excimer-Laser: Durch die Lentikelentnahme wird die Form der Hornhaut so verändert, dass die bestehende Kurzsichtigkeit korrigiert wird.

Vergleich von SMILE und Femto-LASIK

Im Gegensatz zur Femto-LASIK wird beim SMILE Verfahren kein Hornhautdeckel (Flap) mehr geschnitten und aufgeklappt, um das Hornhautinnere für den Laserabtrag freizulegen.
Anstelle dessen genügt ein winziger Tunnelschnitt, über den das Hornhautgewebe entfernt wird: Der ca. 20 mm lange, zirkuläre Flap-Schnitt wird durch eine nur 3 - 4 mm lange Inzision ersetzt.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die biomechanische Stabilität der Hornhaut wird kaum beeinflußt. Da weniger Hornhautnerven durchtrennt werden, treten post-operativ seltener und weniger ausgeprägt trockene Augen auf.

Nachteile

Der Nachteil des SMILE Verfahrens gegenüber der Femto-LASIK besteht in dem eingeschränkten Anwendungsbereich: SMILE eignet sich nur für die Korrektur der Kurzsichtigkeit (von -3 bis ca. -8 pdt) mit oder ohne begleitende Hornhautverkrümmung.

Eine Nachoperation kann nur als oberflächliches Augenlaserverfahren (LASEK oder PRK) durchgeführt werden.

Kosten der SMILE Augenlaserbehandlung

Die Behandlungskosten werden generell nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Dies gilt auch für die erforderlichen Erstuntersuchungen und die
Nachkontrollen bis 3 Monate nach dem Eingriff. Die Abrechnung der Behandlung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

» Kosten, steuerliche Absetzbarkeit
» Hinweise zur Kostenerstattung für privat versicherte Patienten
» Finanzierung Ihrer Augenoperation


Weitere Informationen

» FreeVis Patienteninformation: SMILE: Laserkorrektur der Kurzsichtigkeit (PDF)
» FreeVis Checkliste zum Verhalten vor / nach der SMILE-Operation

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